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Vita

„Der Holzbildhauer“

Georg Wilczek

- Am 16. September 1958 wurde ich in Passau mit meinem Zwillingsbruder geboren. Meine Kindheit verbrachte ich teilweise im Bayerischen Wald, in Lichtenfels im Maintal unweit von Kloster Banz und der Wallfahrtskirche „Vierzehnheiligen“ und in Hof „in Bayern ganz Oben“.....

- Schon als Kind faszinierte mich die Arbeit mit meinen Händen, das Gestalten, Werken, Zeichnen und Malen....

- Von 1975 bis 1978 ging ich nach Kupferberg – zweitkleinste Stadt Bayerns – und ließ mich zum Holzbildhauer in einer Stilmöbelwerkstätte ausbilden. Mit Lehrzeitverkürzung erwarb ich den ersten Kammersieger und zweiten Landessieger beim Leistungswettbewerb der Handwerksjugend.

- 1979 ging ich nach München um Erfahrungen im figürlichen Arbeiten zu erlangen. Ich verbrachte meine Gesellenzeit bei der Firma Bergmann in München mit Hauptsitz in Oberammergau. Ich wurde mit dem Nachschneiden von Krippen und Heiligenfiguren und profanen Skulpturen vertraut. Stücklohnarbeiten, die die Schnitzfertigkeiten in meinem Handwerk schulten. Sonderaufgaben, wie etwa die Schnitzarbeiten für die Friedhofstore am Ostfriedhof in München wurden mir anvertraut.

- Mein Drang nach freiem Arbeiten, nach Formgebung in Holz, nach Weiterbildung in diesem schönen Kunsthandwerk führte mich in das Berufsbildungszentrum für Bau und Gestaltung hier in München in der Luisenstraße. Für 4 Semester – von 1982 bis 1984 –besuchte ich die Fachschule für Holzbildhauer. Mit dem Ziel des Meisterbriefes wurde in dieser Schule freies Schaffen – vom zeichnerischen Entwurf übers Modellieren, dem Abformen in Gips bis zur Ausarbeitung eines Bildwerkes – gelehrt. Tierstudien im Tierpark Hellabrunn, Aktzeichnen, Unterweisungen in den Techniken des Holzdruckes, der Radierungen, Schriftzeichen...... dies alles und noch mehr begeisterte mich sehr. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Meisterprüfung im Holzbildhauerhandwerk an der Handwerkskammer München und meinem Meisterstück, einem großen traurigen Musikclown aus Eichenholz - der „erste“ meiner Clowns – verließ ich diese Schule.

- Ab 1984 baute ich meine eigene kleine Werkstätte in München, im Stadtteil Trudering, als freiberuflicher Holzbildhauer auf.

- Seit November 2009 habe ich nun eine reizende Ladenwerkstätte in einem 300 Jahre alten kleinen Altstadthaus in der schönen "Münchner Au". Meine Blicke aus dem Fenster zeigen eine sehr schöne alte Kirschbaumallee, die Türme der Mariahilfkirche und vor meiner Ladentüre sehe ich den Turm des Müller`schen Volksbades, einem wunderschönen Jugendstilbau. Wenige Meter sind es zur Isar und zum Deutschen Museum. Besuchen SIE mich doch!

- In all dieser Zeit begleiten mich viele abwechslungsreiche und herausfordernde Auftragsarbeiten: Bilderrahmen in der Liebfrauenkirche zu München, Requisitenschnitzarbeiten für Spielfilme, "Die Manns", "Wenn der Frühling kommt", „Die Buddenbrooks“, Umweltpokale für McDonald's, Ornamentikarbeiten, wie in der Restauration und Neuanfertigung alter Rahmen für die Firma Riggauer in München.

- Neben meinen Auftragsarbeiten gestalte ich meine eigenen Bildwerke. Angefangen mit meinen vielen Clownsfiguren, Blumenskulpturen....... Abbildungen von Menschen, Portraits.

- Es begleiteten mich Gemeinschaftsausstellung, wie z,B.: mit einer befreundeten Malerin Sandra Monat aus Köln und meinem Namensvetter Raphael Wilczek die Ausstellung „here & now and smile“ in der Galerie der Psychiatrischen Klinik der LMU.

- Neben meiner gestalterischen Berufung gebe ich mit großer Freude, Fertigkeiten und Wissen in der Holzbildhauerei an Praktikanten, Schüler, Kunstinteressierte und Menschen mit dem Wunsch nach kreativen Ausgleich, weiter.

- Ich stehe jetzt über 30 Jahre in meinem Beruf des Holzbildhauers..... lerne immer mehr die Natur zu genießen und zu achten. Diese als mein Vorbild für mein gestalterisches Tun zu sehen. „Dem Leben eine Form geben“...... einem Stück Holz Lebendigkeit zurückzugeben.....

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